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Die Hanfpflanze ist gerade absolut im Trend, weil sie viele Einsatzmöglichkeiten zu bieten hat. In der heutigen Zeit steht bei dieser Pflanze vor allem der Heilungseffekt im Vordergrund. Auch als Lebensmittel wird Hanf schon angeboten. Was allerdings wenige Menschen wissen: Hanf hat eine lange Geschichte vorzuweisen. Mittlerweile erlebt Hanf wieder sein Comeback in der Welt. Dies liegt mitunter auch daran, dass sich viele Menschen auf natürliche Heilmittel zurückbesinnen. Grund genug, sich mit der Geschichte des Hanfs zu beschäftigen


In früheren Zeiten hat man die Hanffasern für Textilien eingesetzt und auch in der Segelschifffahrt wurden sie eingesetzt. Gut zu wissen ist auch, dass Hanf eine Pflanze ist, bei der jeder Teil verwertet werden kann. Dies ist in der Natur eine Seltenheit! Und vorbei scheinen die Zeiten, wo diese Pflanze dafür stand, verboten zu sein und für einen Rausch zu sorgen. Wer sich für CBD entscheidet, wird keinerlei Rausch erleben, dies kann schon jetzt gesagt werden.

Die Heimat der Hanfpflanze

Fragt man heute die Menschen, woher die Hanfpflanze kommt, wird oft Südamerika als Antwort genannt. Dies ist jedoch nicht richtig, denn Cannabis kam zwar im 16.Jahrhundert nach Südamerika und das durch die Spanier, die Geschichte des Hanfs jedoch ist viel älter. Wer hört, dass Hanf im Grunde aus Zentralasien kommt, der staunt darüber. Aber genauso ist es. Die Heimat von Hanf ist Zentralasien und zwar im heutigen Kasachstan. Vor ungefähr 10.000 Jahren wurde dort Hanf entdeckt. Man redet auch von der Jungsteinzeit, in der Hanf in der Natur gesammelt wurde. Es war eine wilde Pflanze. Die Kultivierung zur Nutzpflanze begann ca. vor 5000 – 6000 Jahren in China, was Hanf zur ältesten Nutzpflanze der ganzen Welt macht. Von China aus fand Hanf seinen Weg in mehrere Länder und mittlerweile um die ganze Welt.

Schriftliche Quellen bestätigen die Geschichte des Hanfs

Wo die Heimat von Hanf liegt, zeigen gewisse Funde und schriftliche Quellen. So konnte nicht nur der Heimatort gefunden werden, sondern auch die ersten Spuren in Europa. Denn überall wurde die Pflanze als nachwachsender Rohstoff geschätzt und genutzt. Zumal es sich um eine anspruchslose Pflanze handelt, was den Anbau anbelangt. Die ersten Spuren in Europa wurden in der Antike ausgemacht und dies vor ungefähr 5500 Jahren.

Keine Pflanze hat eine so interessante Geschichte zu erzählen und keine Pflanze bringt so viele verschiedene Wirkungen mit sich. Das Heil- und Rauschmittel, so die ersten Hinweise, wurden ungefähr 2800 v. Chr. In China schon geschätzt. Obwohl man zur damaligen Zeit die Blüten der Pflanze eher für die Schmerzlinderung eingesetzt hat. Ebenso auf für die Entzündungslinderung.

Die vielversprechenden Hanffasern

Gerade die Fasern der Pflanze sind es, die viele Menschen für sich nutzen. Zu früheren Zeiten hat man die Fasern aus den Stängeln genutzt, um Seile daraus herzustellen. Immerhin die die Pflanzfasern sehr flexibel. Mit der Zeit wurden diese auch genutzt, um Flaggen herzustellen, um Netze zu fertigen oder auch um Textilien damit zu verbessern. Sogar das erste Papier der Welt hat man aus Hanffasern herstellt. Und nicht erst heute wird die Hanfpflanze für Lebensmittel verwendet, schon ungefähr 2500 vor Christus wusste man die Blüten zu schützen, die voll sind von Nährstoffen.

Es ist schade, dass die Hanfpflanze so lange verpönt war. Erzählt die Geschichte des Hanfs uns doch anderes. Wenn man es genau nimmt, hat die Pflanze für mehr Wissen gesorgt. Außerdem hat sie bei der kulturellen Entwicklung der Menschen mitgewirkt. Und auch bei der technologischen Entwicklung spielte sie eine große Rolle.

Geschichte des Hanfs – elegante Kleidung für Ägypter

Wer sich für die Geschichte des Hanfs interessiert, muss auch unbedingt wissen, dass die Pflanze auch von den Ägyptern geschätzt wurde. Diese trugen sehr gerne Kleidung aus Hanffasern, da dadurch die Kleidung recht robust wurde. Auch die Griechen hatten fast zur gleichen Zeit die Hanffasern für die tägliche Kleidung entdeckt. Da die Pflanze schnell nachwächst, konnte immer genug Kleidung hergestellt werden. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass sich die Hanffasern über Jahrtausende hinweg als gängiger Rohstoff für Kleidung entwickelten. Der älteste Hanffaden übrigens, stammt aus der Zeit ca. 2300 v. Chr.

In Deutschland konnte Hanf erst ungefähr 400 n. Chr. kultiviert werden. Karl der Große hat die Pflanze sogar in seiner Ländergüterverordnung von ungefähr 812 n. Chr. Erwähnt. Bauern durften damals mit Hanf zahlen. Bis zum 18. Jahrhundert spielte Hanf eine wichtige Rolle bei der Textilien-Herstellung.

Die Geschichte des Hanfs hat sich im 19. Jahrhundert gravierend geändert

Viele Menschen in der heutigen Zeit sehen in Hanf nur ein Rausch- und Suchtmittel. Viel zu wenigen Menschen wissen um die lange Geschichte des Hanfs. Denn leider hat die Industrialisierung die Nutzung von Hanffasern schnell geändert. Kunstfasern können jetzt maschinell erstellt werden und Baumwolle hat ebenso die Hanffasern abgelöst. Auch aus der Papierherstellung wurde die Hanffaser verdrängt, da das Zellstoffverfahren entdeckt wurde. Und da dies alles schon recht lange her ist, spricht kaum noch jemand über die Geschichte des Hanfs, die so wunderbar ist.

Schon seit Anfang des 19.Jahrhunderts wurde THC-haltiges Cannabis nur noch für die Medizin, für die Freizeit und im religiösen Rahmen genutzt. Im 19 Jahrhundert gab es immer mehr Menschen, die Rausch- und Suchtmittel konsumierten und süchtig danach wurden. Im Vordergrund standen vor allem Opium und Kokain, aber natürlich wurde auch auf die Cannabispflanze hingewiesen. Dadurch wurde Cannabis in vielen Ländern zu einer illegalen Droge.

Heute ist die Geschichte des Hanfs wieder auf einem guten Weg

Das 19 Jahrhundert hat Cannabis in kein gutes Licht gerückt. Dies hat sich jedoch mit der Zeit wieder geändert. Ende der 90er Jahren gab es einige Lockerungen der Verbote. In manchen Ländern wurde der Anbau von Nutzhanf wieder erlaubt und somit legalisiert. Immer mehr Länder haben entdeckt, was für ein wirtschaftliches Potenzial in dem Rohstoff steckt, der so nachhaltig ist. Auch Deutschland hat deshalb den Anbau von Nutzhanf im Jahr 1996 erlaubt. Und seit 2017 ist in unserem Land das Cannabis im Bereich Medizin endlich legal. Und nun hört man ständig von CBD, was ein Teil der Cannabis Pflanze ist und welches erlaubt ist. Ob nun als Öl, Kapseln, in Lebensmitteln oder mehr und das ist auch gut so. Wer sich heute für CBD entscheidet, kann ganz ohne Rausch etwas Gutes für seinen Körper tun. Es ist spannend zu sehen, wie positiv sich CBD auf die Gesundheit auswirkt!

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