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CBD und Antidepressiva – gibt es Wechselwirkungen?

Depressionen sind zu einer Volkskrankheit geworden, ebenso wie Angsterkrankungen. Daher sind viele Menschen in einer Therapie und bekommen oft unterstützend Antidepressiva. Diese Medikamente können verschiedenste psychische Störungen lindern, was natürlich mehr Lebenssinn zurückgibt. Wenn nur die Nebenwirkungen nicht wären. Ein Grund dafür, warum so viele Betroffene lieber natürliche Mittel einnehmen möchte, um von den Antidepressiva schnell wieder weg zu kommen. Die Frage ist, ob CBD und Antidepressiva sich vertragen. Dies sollte allerdings nie ohne ärztliche Beratung erfolgen, denn Depressionen sind nicht zu unterschätzen. Es gibt aber einige natürliche Mittel, die neben den Tabletten eingenommen werden können, darunter auch CBD Produkte. CBD ist sehr beliebt, immer mehr Menschen entscheiden sich für eines der Produkte, um Krankheiten oder auch Schmerzen zu lindern. Es gibt noch keine endgültigen Forschungen, aber Studien konnten dem Wirkstoff schon eine entspannende Wirkung bestätigen. Dies ist bei Ängsten und bei Depressionen von Nutzen.

Ist CBD ein Ersatz für Antidepressiva?

Es gibt viele Betroffene, die sich fragen, ob Antidepressiva wohl gänzlich durch CBD Produkte ersetzt werden könnte. Diese Frage lässt sich leider so leicht nicht beantworten. Erst einmal hängt es davon ab, ob CBD bei der jeweiligen Person anschlägt und einen Nutzen bietet. Denn dies ist nicht immer gegeben, wenn es um natürliche Mittel geht. Dann kommt es auch darauf an, wie gut CBD wirken würde und ob dies ausreicht, um auf Psychopharmaka verzichten zu können. Ob es möglich wäre, die Antidepressiva bei einer guten CBD Wirkung gänzlich abzusetzen, sollten nur der Hausarzt, der Therapeut oder der Neurologe entscheiden. Keine Person sollte ein Antidepressiva ohne ärztliche Zustimmung absetzen und durch ein natürliches Mittel ersetzen! Außerdem darf ein Antidepressiva meist gar nicht abrupt abgesetzt werden, dieses Medikament muss ausschleichend verwendet werden. Sprich, die Dosierung wird immer weiter reduziert, bis es dann abgesetzt werden kann.

Wie sehen die Wechselwirkungen von CBD und der Schulmedizin aus?

Wer Antidepressiva nimmt, verwendet ein Medikament mit reichlichen Nebenwirkungen. Und diese können durch CBD verstärkt werden, was natürlich ganz auf die Arznei ankommt. CBD wird Serotonin Rezeptoren beeinflussen und da viele Antidepressiva den Serotonin Spiegel ebenfalls beeinflussen, kann es natürlich auch zu Wechselwirkungen kommen.

Wechselwirkungen treten vor allem bei folgenden Antidepressiva auf:

  1. Noradrenalin Serotonin selektive Antidepressiva, wie Mirtazapin
  2. Selektive Serotonin Wiederaufnahmehmmer, wie Citalopram oder Prozac
  3. Serotonin Noradrenalin Wideraufnahmehemmer, wie Milnacipran oder Venlafaxin
  4. Serotonin Wiederaufnahmeverstärker, wie Tianeptin

Es geht nicht nur darum, dass CBD Produkte Antidepressiva verstärken können und somit auch mehr Nebenwirkungen auftreten könnten. Nein, das CBD kann manches Antidepressiva auch schwächer machen.

Fazit CBD und Antidepressiva

CBD Produkte sollten immer mit Vorsicht genutzt werden, wenn man Antidepressiva einnehmen soll. Ohne ärztlichen Rat ist der natürliche Wirkstoff auf keinen Fall einzunehmen! Nur so können unerwünschte Nebenwirkungen vermieden werden oder gar die Abschwächung des Medikamentes. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Betroffene eine andere Person kennt, bei der die Einnahme gut verträglich ist. Jede Person reagiert anders und dies muss immer bedacht werden. Wer seinen Arzt, Therapeuten oder Neurologen wegen der Einnahme von CBD bei dem Antidepressiva befragt, kann dort auch die richtige Dosierung erfahren, wenn das CBD Produkt kein Problem darstellt. Und an diese Dosierung sollte man sich natürlich auch halten!

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